Wie ich auf die Insel kam…

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Servus miteinander aus dem heute verregneten Kuta, Lombok.

Schon wieder eine Woche rum. Bin mir noch nicht sicher, ob dieses “bloggen” mir nicht jetzt schon auf die Nerven geht. Muss nämlich eigentlich jeden Sonntag abliefern. Ups, jetzt ist schon wieder Donnerstag. Fixe Routine ist nicht gerade meine Stärke.

Speziell in einem Surfcamp läuft zwar viele geplant (diese deutsche Eigenschaft habe ich behalten), aber nicht, wenn es in Indonesien ist. Das bringt mich gleich zu meinem heutigen Thema, womit ich Euch belästigen möchte:

Aus Anstandsgründen führe ich meine persönliche Vorstellung noch fort. Vor 6,5 Jahren sass ich in meinem Café in München und hatte dermassen die Schnauze voll von diesem leblosen Leben. Arbeiten, schlafen, arbeiten, schlafen und am Weekend durfte man zwei Tage im englischen Garten im Kreis laufen (Achtung: Metapher!). Und wozu am Ende? Dass ich mich, wenn ich Glück habe und das Geschäft gut läuft, glatte zwei Wochen in den Urlaub begeben kann, wo ich die erste Woche krank bin und erst am Abreisetag seelisch angekommen bin…? Nicht mit mir.

Kurz um, hab alles verkauft und bin mit einem Rucksack los. Naja, so planlos bin ich natürlich nicht. Immerhin wusste ich, in welches Land es gehen sollte: Indonesien. Ursprünglich sollte es eigentlich Bali sein. Da ich aber nicht aus reichem Hause bin und der Verkauf meines Cafés mich auch nicht zu dieser Gruppe hat zählen lassen, habe ich gegoogelt, welche Insel denn am nächsten dran liegt. Und, here we go, L O M B O K gehörte per sofort zu meinem Wortschatz.

Damals war Lombok die hässliche, unbekannte Schwester von Bali. Absoluter Dschungel. Noch nicht mal ne Currywurstbude. Ich lieeeebe Fleisch. Und ich bin trotzdem geblieben. Seitdem ich hier wohne, hat sich einiges geändert…

Ha, jetzt wuerdet Ihr gerne mehr lesen. Aber den Gefallen mache ich Euch nicht. Das habe ich in einem Tutorial auf Youtube “wie blogge ich richtig” gelesen. Immer aufhören wenn’s spannend wird.